Florian Bartel

Florian Bartel
      Florian Bartel

1980 in Berlin geboren  

seit 2005 Künstler der Kunstwerkstatt



Florian Bartel begann als Kind intensiv zu zeichnen, was von seinem ebenfalls künstlerisch tätigen Vater unterstützt wurde.
Während seiner Ausbildung zum Fachwerker im Garten - und Zierpflanzenbau arbeitete er zeitweise mit Ton. Ohne Vorlage entstanden dabei fünf faustgroße Köpfe und zwei liegende Frauenakte. Diese Objekte arrangierte er mit anderen „menschlichen Wesen“ zu neuen Formationen und experimentiert auch mit Fotografie. So legt er z.B. einen der Keramikakte in eine Kiste, spannt grüne Folie darüber, leuchtet die Kiste im abgedunkelten Raum an und setzt seine Figur damit in einen neuen Kontext. Florian Bartel sagt dazu:“ Mich interessieren dabei Dinge, die eigentlich nicht zusammenpassen“.
Im Jahr 2003 belegt Florian Bartel einen Kurs für Comiczeichnen, 2004 besucht er einen Aktzeichenkurs. Es entstehen fotorealistisch gezeichnete Portraits, die er später kopiert, überzeichnet, in andere Arbeiten einfügt und die auf diese Weise immer Teil eines Prozesses bleiben – ihre Fertigstellung nie erreichen. Seine Motive changieren zwischen Original, Collage und Fotografie der Collage, die wiederum Eingang in neue Arbeiten findet. Alle Elemente, ob Originalzeichnung oder Kopie, werden dabei gleichwertig behandelt. Eine große Pinnwand ist die „Leinwand“ auf der er arbeitet.
Hier setzt er frühere Arbeiten neben aktuelle, verändert beständig die Komposition und lässt sein Werk wachsen.                                                                             
(Text: Alexandra Meyer)

Florian Bartel

2005 
 
Ausstellung von Großkeramiken in den Bildhauerwerkstätten des Bundes Bildender Künstler Berlin

2003 

Ausstellung im Bürgerbüro, Rathaus Spandau


Florian Bartel


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